SUP-Boards sind aufblasbar und größer als gedacht
Am Wasser,  In Malente,  Natur pur

Stand Up Paddling auf dem Dieksee

Wie schön, dass ich nicht alles selbst machen muss. Sophia hat sich für die Fotos aufs Board gestellt und sich im Stand Up Paddling – kurz SUP – versucht. Zum ersten Mal. Sie ist dann auch gleich los gepaddelt, raus auf den Dieksee. Und ward nicht mehr gesehen. Ganz so einfach ist es jedoch nicht immer, denn erst einmal muss man das Gleichgewicht halten und die richtige Paddeltechnik erlernen.

Darüber können zum Beispiel Kajakfahrer nur spotten. Für sie ist Stehpaddeln gar kein Sport. Da haben sie vielleicht sogar recht, denn SUP ist mehr als Sport, es ist ein Lebensgefühl. Oh wow, ja wirklich!

Aufstehen ist auf SUP-Boards Übungssache
Das Wichtigste: auf die Beine kommen.
Trendsport Stand Up Paddling

Längst vorbei die Zeit, als nur junge Grazien übers Wasser wie über einen Laufsteg schwebten. Stand Up Paddling hat sich zum Trendsport entwickelt und bringt Leute auf den See, die ansonsten lieber auf dem Sofa liegen. Denn der Erfolg stellt sich schnell ein. Bei guten Wetterbedingungen und ruhigem Wasser können auch Anfänger losfahren. Auf dem Dieksee in Malente sind sogar Profis unterwegs. Sie paddeln von dort bis zur Ostsee, haben ihr Gepäck wasserfest verstaut und schlafen auf ihrem Board. An Land allerdings, irgendwo am Ufer in der Natur. Für sie sind Wellengang und Gegenwind Herausforderungen und kein Grund nach Hause zu fahren.

Gleichgewicht ist beim SUP das Wichtigste
Der SUP-Stand: Mit ungefähr hüftbreit gespreizten Beinen Gleichgewicht finden.
Mit jedem Paddelschlag wirds leichter
Und los geht's. Kurze, leicht energische Paddelbewegungen bringen Tempo. Und immer auf die Haltung achten!
Die erste SUP-Tour ist ein voller Erfolg
Die erste SUP-Tour auf dem Dieksee hat geklappt.
Kleines Gepäck wird auf dem SUP-Board festgeklemmt
Eine wasserfeste Tasche und eine Kappe als Sonnenschutz klemmt man aufs Board.
Stehpaddeln als Lebensgefühl

Nirgendwo spürt man das Wasser so direkt wie auf dem Board. Außer im Wasser selbst. Vielleicht liegt es an der Perspektive, der Sicht von oben. Vielleicht auch daran, dass man vom anderen Element nur eine gute Handbreit getrennt ist und das Gefühl hat, übers Wasser laufen zu können. Erhabenheit und Ruhe stellen sich ein, wenn man dann lospaddelt. Starke Worte – habe ich jedoch auch so empfunden. Langeweile allerdings ebenso, wo andere möglicherweise durch Rhythmus und Ereignislosigkeit zu meditieren beginnen.

Jedenfalls kann man mit so einem Board ziemlich viel anstellen, was, liebe Kajakfahrer, mit euren Fortbewegungsmitteln sicherlich nicht möglich ist. Auf einem SUP-Board kann man sich zum Beispiel hinlegen und sonnen, picknicken, Besuch empfangen. Man kann sich stellen, knien oder setzen und die Beine baumeln lassen. Man kann darauf Yoga-Übungen ausführen und ganz wunderbar ins Wasser springen, sogar per Kopfsprung. Und wenn man genug hat vom Paddeln, kann man das Board mittels kräftiger Beinbewegungen im Wasser vor sich herschieben. Versucht das alles mal mit einem hypersensiblen Kajak oder einem schwergewichtigen Kanu. Keine Chance.

Der große Spaß am Stehpaddeln ist, dass man nicht dauernd stehpaddelt, sondern einfach einen ziemlich guten Tag auf dem Wasser verbringen kann. Und am Ende klemmt man sich das Board unterm Arm, stellt es auf den Balkon oder faltet es zu einem Gepäckstück zusammen und ab in den Schrank. Darin liegt ein Stück Freiheit.

Ein SUP-Board kann klein verstaut werden
Ein SUP-Board ist ziemlich praktisch. Man kann die Luft rauslassen und es dann in der Wohnung oder im Keller verstauen.
Die Luft muss raus dafür legt man sich auch aufs SUP-Board
Die Luft muss raus. Egal wie!
SUP-Boards können klein zusammengefaltet werden
So ein Board lässt sich einfach zusammenfalten. Eigentlich...
Zur Aufbewahrung kommt das SUP-Board in eine Tasche
Das Ding muss in die Tasche, dann lässt es sich wie ein Rucksack tragen.
SUP-Boards werden in Rucksäcken transportiert
Ein SUP-Board kann man auf Rucksackgröße bringen. So einfach wie das Tragen bei Sophia aussieht, ist es nicht immer. Immerhin wiegt der Sack insgesamt rund 8 Kilo. Bye, bye Sophia. Und Dankeschön!

Alle Infos, auch zur Geschichte vom Stand Up Paddling gibt’s bei Wikipedia.

Boards mieten kann man in Malente bei:

SUP Adventures Malente

01523 1777 266
www.sup-adventures-malente.de

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn direkt mit deinen Freunden!